Workshop: Potenziale der Biologischen Transformation

  Screenshot vom digitalen Workshop  

Über 60 Forscherinnen und Forscher der RWTH diskutieren die Potenziale der Biologischen Transformation

Die Biologische Transformation umfasst die Übertragung von Materialien, Wissen und Methoden aus den Bio- und Lebenswissenschaften auf unterschiedlichste Bereiche aus der Technik. Unter anderem bietet sie in den Produktions- und produktionsnahen Informationswissenschaften das Potenzial, die industrielle Wertschöpfung nachhaltig zu verbessern. Durch die Biologische Transformation können Produktionssysteme ressourcenschonender gestaltet und innovative Produkte durch die Integration biologischer Materialien entwickelt werden.

Zu diesem Thema haben über 60 Forscherinnen und Forscher (aus sechs Fakultäten) der RWTH Aachen University, der Fraunhofer Gesellschaft, des Forschungszentrums Jülich sowie des DWI Leibniz-Instituts für Interaktive Materialien an einem interdisziplinären Online-Workshop teilgenommen. Der Workshop wurde gemeinsam von den Profilbereichen Production Engineering (ProdE) und Molecular Science & Engingeering (MSE) sowie den Beteiligten aus dem vom Exploratory Research Space (ERS) der RWTH Aachen University geförderten Projekt „Biologische Transformation an der RWTH Aachen University – Befähigung von Integratoren/Multiplikatoren als Basis für die zukünftige Konvergenz und Forschungszusammenarbeit“ organisiert. Innerhalb des Workshops wurden in interdisziplinären Kleingruppen aktuelle Fragestellungen in Bezug auf weltweite, zukünftige Herausforderungen diskutiert sowie potenzielle Lösungsansätze im Rahmen der Biologischen Transformation entwickelt.

Auf Basis der Erkenntnisse aus diesem Workshop sowie einer durchgeführten Befragung werden nun eine Roadmap für das Thema der Biologischen Transformation an der RWTH Aachen University gestaltet und erste Lösungsansätze bereits in die Umsetzung gebracht.
Sie möchten sich ebenfalls an dem Thema beteiligen und ihre Impulse einfließen lassen, melden Sie sich gerne bei Dr. Sebastian Barth